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 Betreff des Beitrags: Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
BeitragVerfasst: 05.05.2016, 18:24 
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Für diesen Beitrag von roma847 dankte: Duck
Hallo Freunde am Vatertag,
auch zum heutigen Feiertag soll es ein Update geben, zumal wieder ein Milestone geschafft ist, was dazu passt, wie die Faust aufs Auge, Bild aber schön der Reihe nach! Bild
Und damit ran an die T-Profile bei den beiden letzten Birds B-3 und B-4. Bild

Zunächst war der B-3 an der Reihe, bei dem in bewährter Weise zuerst wieder die Stege angeklebt wurden,

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und darauf dann die Gurte.

Bild

Dann das gleiche Prozedere am B-4, wie gehabt.

Bild

Das mit den kürzeren Profilen an diesem Bird hatte ich ja bereits erklärt. Bild

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Jetzt mussten nur noch die überstehenden H-Profile begradigt werden. Bild

Bild
Und damit ist die Vogelschar nun endlich komplett. Bild

Bild

Bild

Und kaum flügge, wollten die Vöglein auch schon ausschwärmen. Bild Und zur Feier des Tages habe ich jetzt noch die MLP aus dem Schrank geholt, um zu sehen, wie die Birds dazu passen. Bild Und ich bin soweit sehr zufrieden und meine, dass sie ganz gut passen. Bild

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Lediglich die Öffnungen im Blast Deck muss ich noch anpassen, da sie etwas zu klein sind, insbesondere die für den A-2. Und mit Lackierung wird das dann alles sicher noch einen Tick besser aussehen. Bild

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Das war's dann für heute, und dieser Milestone muss natürlich noch begossen werden, in diesem Sinne, zum Wohl! Bild



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Viele Grüße
Manfred

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 Betreff des Beitrags: Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
BeitragVerfasst: 06.05.2016, 12:48 
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:wein:
Hallo Manfred . Der Schluck sei Dir gegönnt :respekt:

Benno



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 Betreff des Beitrags: Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
BeitragVerfasst: 06.05.2016, 13:42 
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Danke Benno, jetzt muss ich erst mal durchschnaufen. Bild



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Manfred

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 Betreff des Beitrags: Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
BeitragVerfasst: 10.05.2016, 18:31 
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Hallo allerseits,

und nach der kurzen Verschnaufpause wieder zurück zu den SSWS-Pipes, die ich ja etwa vor einem Jahr wegen der Not-OPs an den Abgasschächten (SRB/SSME) unfreiwillig verlassen musste. Bild Mann oh Mann, wie schnell doch die Zeit vergeht ... Bild

Und schon musste ich wieder feststellen, wie schnell man doch raus ist aus dem Geschäft und sich in die Pipe-Details erst wieder reindenken muss. Bild

Deshalb hier zur Erinnerung nochmals die bekannte Zeichnung mit den Angaben zu den jeweiligen Rohrdurchmessern.

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Quelle: NASA

Und damit also zu einem neuen Anlauf für die dicke 24'' Hauptleitung (Ø 4 mm). Die 36 Supports für diese Leitung hatte ich ja damals bereits erledigt. Bild

Bild

Da es ja zum MLP-Report inzwischen auch einige NASA-Zeichnungen gibt, konnte ich diese hier als Vorlage für eine Biege-Schablone verwenden.

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Allerdings musste diese Zeichnung zunächst noch auf die veränderte Geometrie der damals von 1:160 auf 1:144 verbreiterten SRB-Holes angepasst werden. Bild

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Dann habe ich die Innenkontur der Ringleitung auf ein 8 mm Balsa-Brettchen übertragen und ausgesägt.

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Und um diese Schablone wird der Rundstab (Ø 4 mm) dann im Heißluftstrom gebogen. Bild

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Und das werde ich dann morgen mal probieren. Bild



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Manfred

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 Betreff des Beitrags: Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
BeitragVerfasst: 11.05.2016, 07:37 
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Hallo Manfred
4mm. Ist das nicht viel zu dick für Dich? Das sind ja Teile die ich anfassen kann :ja:

Na dann, gutes Gelingen

Benno



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 Betreff des Beitrags: Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
BeitragVerfasst: 11.05.2016, 09:06 
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Lass Ihn doch ruhig mal was für Grobmotoriker machen.
Das entspannt ungemein.... :mrgreen:



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Wenn Du nicht kannst lass mich mal ran

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 Betreff des Beitrags: Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
BeitragVerfasst: 11.05.2016, 18:29 
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Hallo Ihr beiden Spaßmacher,

tja, das sieht zunächst fast nach richtiger Erholung aus bei diesen Abmessungen, da kann ich endlich mal wieder die Headset-Lupe für eine Weile beiseite legen. ;D

Aber diese Pipe-Gerippe haben es trotzdem in sich, insbesondere die mehrfachen Verjüngungen auf die kleineren Durchmesser bei den Abgängen in die Schächte hinunter, und ebenso die windigen Biegungen. :flehan:

Dazu hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack.

Bild
Quelle: NASA

Eine besonders delikate Stelle ist z.B. dieser Abgang hier, zunächst von der Hauptleitung Ø 24'' auf 18'', und dann über zwei Bögen schließlich auf 12'' hinunter in den Schacht. Bild

Bild
Quelle: NASA

Deshalb muss ich mir für die Verjüngungen noch was einfallen lassen ... :gruebel:

Eine Möglichkeit wäre, mal zu versuchen, ob man die Stäbe unter Heißluft ausziehen kann. Prinzipiell müsste das schon gehen, aber ob man damit reproduzierbare Übergänge hinbekommt? :nixweiss:



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Manfred

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 Betreff des Beitrags: Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
BeitragVerfasst: 11.05.2016, 20:00 
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Hallo Manfred
Ich benutze seit vielen Jahren eine Tränenersatzflüssigkeit. Das sind kleine Plastikflaschen mit ca 6 Tropfen . ( Nein nicht 6 Ämtertropfen )

Geh doch mal zu einem Bekannten eines Bekannten der Verbindung zu einem Augenarzt hat und bitte ihn doch mal um ein solches Fläschchen. Oder schick mir Deine Adresse per PM. Dann sende ich Dir mal ein paar dieser Flaschen zu. Die verjüngt sich von 10 auf 4 mm

Benno
Falls es keine Schleichwerbung ist Artelac Splash 0,5ml



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 Betreff des Beitrags: Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
BeitragVerfasst: 11.05.2016, 22:49 
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Hallo Benno,
hab Dank für Deine Hilfsbereitschaft, aber von 10 auf 4 mm würde mir nichts bringen, da es von 4 mm (24'') über 3 mm (18'') abwärts geht bis auf ca. 2 mm (12''). Bild



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Manfred

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 Betreff des Beitrags: Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
BeitragVerfasst: 13.05.2016, 23:53 
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Hallo zusammen,

vor dem "scharfen" Biegen der 24'' Ringleitung (Ø 4 mm) um meine neue Balsa-Schablone habe ich zunächst mal ein paar Ziehversuche unter dem Heißluftstrom gemacht, um ein Gefühl dafür zu bekommen. Bild

Und wie man sieht, lässt sich das durchaus machen, das Problem ist nur, den gewünschten Durchmesser der Verjüngung an der richtigen Stelle zu erzeugen. Die Verjüngung links im Bild geht z.B. von Ø 4 mm auf Ø 2,3 mm. Mit gleichzeitiger definierter Biegung wird es dann schon schwieriger, reproduzierbare Abmessungen und Bögen zu erzeugen. Bild

Deshalb erscheint mir hier der Einsatz der Zweikomponenten-Modelliermasse Apoxie Sculpt fast aussichtsreicher zu sein, vor allem auch an den Abgängen und Übergängen der Pipes. Und ausprobieren wollte ich diese angebliche Wunderwaffe ja ohnehin schon längst einmal. Bild

Bild

Und los geht's. Dies sind die beiden Komponenten A (rechts) und B (links), die man im Verhältnis 1:1 miteinander gründlich vermischen muss, damit die Masse nach 24 Stunden auch gut ausgehärtet ist.

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Beide Komponenten sind teigig, sodass man sich je nach Bedarf zwei derartige Murmeln formt,

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und diese solange intensiv miteinander durchknetet,

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bis man eine einheitliche Mischfarbe erhält. Erst jetzt kann man die Masse verarbeiten und sich dabei ca. zwei Stunden Zeit lassen, deshalb also keine Panik! Bild

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Nun trägt man die Masse quasi wie Knete an den betreffenden Stellen auf und kann sie anschließend nach Herzenslust modellieren, entweder mit den Fingern glätten oder auch mit speziellen Spachteln bearbeiten, wobei ein gelegentliches Anfeuchten empfehlenswert und hilfreich ist. Bild

Bild

Überflüssiges Material kann entfernt oder fehlendes drangepappt werden, nichts ist unmöglich innerhalb der zwei Stunden.

Da das restliche Material leider Abfall ist, sollte man seinen Bedarf vorher so gut wie möglich abschätzen, was mir noch nicht gelungen ist, wie man sieht. Bild

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Und dann sollte man die Sachen in Ruhe 24 Stunden trocknen lassen, ehe man evtl. an eine Nachbearbeitung durch Schleifen denkt, falls dies erforderlich sein sollte.

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Und das werde ich mir dann morgen mal näher anschauen. Bild



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 Betreff des Beitrags: Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
BeitragVerfasst: 14.05.2016, 16:17 
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Hallo allerseits,

und damit nun zu meinen ersten Eindrücken von Apoxie Sculpt. Bild

Diese Modelliermasse lässt sich wirklich leicht verarbeiten. Im ausgehärteten Zustand ist sie hellgrau und steinhart, absolut dicht und rissfrei. Ich habe lediglich noch die Übergänge mit einem 2000er Schleifschwamm etwas geglättet, das war's aber auch schon. Bild

Bild

Es geht zunächst um diese Verdickung (36'' ≙ Ø 6 mm) in der Ringleitung, in die das aus der Schachtecke kommende 36'' Zuleitungsrohr mündet.

Bild
Quelle: NASA

Die längliche Form des Mittelteils ist aber noch nicht die endgültige, denn dieser Bereich ist insgesamt noch zu lang und etwas zu dünn. Dieses Teil wird anstatt 12 mm nur 9 mm lang und der Durchmesser 6 mm anstatt bisher 5,5 mm, was aber bei der endgültigen Leitung berücksichtigt wird. Bild

Bild

Und ähnlich sieht es an der anderen Stelle der Leitung aus,

Bild

an der sich die Ringleitung hinter dem LOX-TSM von Ø 4 mm auf Ø 2,5 mm verjüngt.

Bild
Quelle: NASA

Mit diesem Ergebnis bin ich fürs erste durchaus zufrieden, sodass ich höchstwahrscheinlich bei dieser Variante bleiben werde. D.h. ich werde, Stand heute, die bogenförmigen Abgänge in die Schächte über entsprechende Balsa-Schablonen biegen und dann ansetzen, und anschließend die Übergänge mit Apoxie Sculpt ausbilden.
Ich nehme an, dass sich dadurch die Abmessungen und Geometrien der Abgänge besser reproduzieren lassen als mit der Ziehtechnik. Bild



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 Betreff des Beitrags: Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
BeitragVerfasst: 17.05.2016, 00:19 
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Hallöle zusammen,

zum Pfingstausklang heute nur ein paar kleine Detailkorrekturen. Bild

Beim genauen Betrachten der T-förmigen Verzweigung der 36'' Zuleitung in der Schachtecke war mir aufgefallen, dass die Übergänge von der Verdickung zur 24'' Ringleitung doch etwas anders aussehen als die bei meinem Prototyp. Bild

Wie man auf diesem schon einige Male gezeigten Bild sehen kann, laufen die Übergänge leicht schräg und konkav aus,

Bild
Quelle: NASA

was ich zunächst nicht berücksichtigt hatte. Bei mir waren die sogar eher leicht konvex gewölbt. Bild Das ist zwar nicht so gravierend, aber die Form ist trotzdem nicht korrekt. Bild

Deshalb habe ich die linke Seite mal dementsprechend modifiziert, und das sieht doch gleich besser aus, finde ich, denn der Unterschied ist schon deutlich. Bild

Bild

Die Nachbearbeitung ging problemlos, da das Apoxie Sculpt dermaßen feinkörnig und dicht ist, dass es keinerlei Ausbrüche gibt. Bild

Und dann gleich noch zu einer anderen Problematik, auf die ich jetzt aus gegebenem Anlass doch mal hinweisen möchte. Bild

Diese Zeichnung hier mit den Abmessungen der SSWS-Pipes ist ja schon mehrfach gezeigt worden. Aber eine entscheidende Sache ist dabei bisher immer unter den Tisch gefallen. Bild

Dies ist nämlich die Anordnung der Pipes auf der MLP-1, die sich aber von der beiden anderen MLP-2 und MLP-3 unterscheidet.

Bild
Quelle: NASA

Und das sind diese gekennzeichneten bogenförmigen Abgänge zwischen den SRB-Supports, sowie diese Bögen vor den beiden TSMs, die es bei MLP-2 und MLP-3 in der Form nicht gibt. Bild

Wie man auf diesem Bild der MLP-1 sehen kann, sind insbesondere die hinteren Bögen sowie die zugehörigen Supports deutlich höher,

Bild
Quelle: capcomespace.net

während bei MLP-2 und MLP-3 alle Bögen nahezu die gleiche Form und Höhe aufweisen, wenngleich auch die Abgänge unterschiedlich sind, worauf ich später noch eingehen werde. Bild

Bild
Quelle: NASA

Nur auf den innen liegenden Abgang am Schachtanfang will ich schon mal hinweisen, denn der sieht ja bei MLP-2 und MLP-3 so aus.

Bild
Quelle: NASA

Dort verjüngt sich nämlich das Ende der 24'' Ringleitung gleich auf eine 12'' Pipe, die dann ohne weitere Verjüngung in den Schacht führt, was mir bisher nicht geläufig war, zumal der gegenüberliegende Abgang eine Verjüngung nach dem Bogen hat. Bild

Dies ist übrigens auch bereits aus der Zeichnung klar ersichtlich.

Bild
Quelle: NASA

Aber damit nun genug der Detail-Spitzfindigkeiten und ein

Bild



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 Betreff des Beitrags: Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
BeitragVerfasst: 18.05.2016, 00:15 
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Hallo Freunde,
heute ging es rund, in Anlehnung an einen Oldie der Spencer Davis Group - Keep On "Bending", womit alles gesagt ist. Bild
Die 24'' Ringleitung steht auf dem Programm, und deshalb hurtig Bild

Die Heißluftpistole steht schon Gewehr bei Fuß. Bild

Bild

Und hier hat der handliche Rundstab (Ø 4 mm) bereits seine erste 90°-Biegung verpasst bekommen.

Bild

Wichtig bei der Vorbereitung der Biegung um die Balsa-Schablone ist, dass man dem Stab möglichst keine Freiheitsgrade zum Ausweichen lässt, er muss einem sozusagen "blind gehorchen". Und dazu muss man ihn immer bis unmittelbar vor die Biegestelle regelrecht in ein stabiles Balsa-Korsett zwängen. Bild

Dann wird der Biegebereich moderat mit Heißluft angeblasen und der Stab dabei gleichzeitig vorsichtig gebogen, bis der Kunststoff zu erweichen beginnt, was relativ abrupt passiert. Bild Deshalb sollte man den Stab dann möglichst unmittelbar und über die gesamte Länge an die nächste Kante anlegen und ihn in dieser Stellung bis zur Erkaltung fixieren.

Und wenn alles perfekt abgelaufen ist, ist diese Biegung quasi "eingefroren" und auch nach Entfernung der Korsettstange formstabil. Bild

Bild

Danach folgt die Biegung entlang der Schräge mitsamt der Hülse für die Verdickung, für die ich eine entsprechende Aussparung in die Schablone eingebracht habe, weil die Hülse jetzt gleich mit eingefädelt werden muss, ansonsten hat man ein Problem, denn hinterher geht's nicht mehr. Bild

Damit die Ringleitung bei den folgenden Biegungen eben bleibt, darf man nicht vergessen, entsprechende Ausgleichsleisten unterzulegen.

Bild

Und danach folgt auch schon die 45°-Biegung mit der Hülse in der Aussparung entlang der Schräge.

Bild

Anschließend wird wieder der Bereich vor der nächsten Biegestelle fixiert,

Bild

wonach die zweite 45°-Biegung folgt.

Da die nächste schmale Halteleiste doch zu wenig Halt vor der folgenden Biegung geboten hat,

Bild

musste noch einmal mit einem stärkeren Brettchen umgespannt werden. Bild

Bild

Aber damit hat dann auch die letzte Biegung geklappt,

Bild

sodass de Ringleitung auch nach Wegnahme der äußeren Korsettstangen formstabil geblieben ist, was schließlich Sinn und Zweck der ganzen Übung war. Bild

Bild

Okay, wenn man genau hinschaut, sieht man, dass der letzte Bereich noch eine minimale Wölbung hat, aber die kann auch noch nachgeglättet werden.

Bild

Und da alles so funktioniert hat, wie ich mir das in etwa vorgestellt hatte, kann ich auch in Ruhe weiter machen und mir die zweite Ringleitung vornehmen. Bild
Vorab aber wieder Bild



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 Betreff des Beitrags: Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
BeitragVerfasst: 18.05.2016, 17:25 
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5 Minuten Arbeit und 15 Minuten schreiben......

Und das Ergebnis spricht für sich. Wie immer.
Also schön weitermachen. Bin schon auf das Gesamtkonstruckt
des Rohr Wirrwarrs gespannt.



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 Betreff des Beitrags: Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
BeitragVerfasst: 18.05.2016, 18:40 
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Hallo Kay,
man sieht, dass Du so etwas noch nicht gemacht hast und aus Erfahrung sprichst. Bild
Aber trotzdem vielen Dank, Spaß muss sein. Bild



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