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 Betreff des Beitrags: Erfahrungen mit verschiedenen Spachtelmassen
BeitragVerfasst: 12.07.2014, 13:23 

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Hallo,
da ich bislang immer nur Teilaspekte in irgendwelchen Threads gefunden habe und das bei mir immer wieder ein Dauerthema war/ist, wollte ich hier gerne einen Erfahrungsaustausch zum Thema Spachtelmassen starten. Vielleicht auch als kleines Nachschlagewerk für die Nachwelt ;D
Was für Spachtelmassen habt ihr an welchen Stellen im Einsatz? Wie sind Eure Erfahrungen bezüglich Verarbeitung, Lackierbarkeit und Haltbarkeit?
(Den Disclaimer mit der persönlichen Meinung und pro/contra irgendwelche Firmen lasse ich jetzt mal...)

Ich mache mal den Anfang:

Revell Plastik-Spachtel aus der Tube:
Meine allererste Spachtelmasse. Sehr feste Konsistenz. Härtet leider recht schnell aus. Wenn man die mit der Spachtel aus der Tube holt, dann sollte man sich schon beeilen, damit man keine Krümel auf dem Modell verkratzt. Dafür kann man zügig zum Schleifen übergehen, was auch sehr gut funktioniert.
Die Spachtelmasse läßt sich mit Ethylacetat (Essigester) verdünnen. Bei Verdünnung mit dem Revell-Plastikkleber leidet die Schleifbarkeit extrem.

1K-Feinspachtel aus dem Autozubehör (Dupli):
Mittlerweile meine Standard-Spachtel für alle Stellen, an denen man schleifen kann.
Laut Aufdruck ist die Masse "Nitrocellulose". Wenn ich das bei Wikipedia eingebe, kommen mir Fragenzeichen auf die Stirn. :rolleyes: Preislich unschlagbar ~3€, so viele Modell werde ich wahrscheinlich nie bauen, daß die Tube leer wird. Verarbeitung ist hervorragend, die Masse bleibt lange "cremig" und läßt sich schön verstreichen. Lösemittel Xylol (verbindet sich sehr gut mit Styrol).
Trockenzeit min 2h, danach am besten naß schleifen!
Ergebnis stabil und hervorragend zu lackieren. Bislang auch nach längerer Zeit keine Probleme am Modell
Nachteile: brauner Schleifstaub (hinterläßt beim Händewaschen seltsame Flecken auf weißen Handtüchern :P )
Schrumpft etwas beim Trocknen. Trockenzeit.
Bei meiner Tube ist mittlerweile das Gewinde des Deckels kaputt, da ich immer nur homöopathische Dosen brauche.

2K-Feinspachtel Polyester:
Angemischt mit Härter ganz gut zum Verfüllen größerer Hohlräume. Bindet aber nicht mit Polystyrol ab. Schleifen ist sehr schwierig, da das Material wesentlich härter wird als Styrol.
Ohne Härter ganz gut, um feine Risse zu füllen, an denen man nur schwer schleifen kann, z.B. am Übergänge in Ecken und Winkeln oder nahe feiner Details. Einfach mit der feinen Spachtel auftragen und abziehen. Kein Schleifen, keine beschäfigten Gravuren. Nachteil: härtet nicht richtig aus (bleibt zäh)

Vallejo Pastik Putty 70.400:
Die Flasche habe ich mangels besserem Wissen mal gekauft. Wollte eigentlich das Zeug in der Tube mit Spritze, hatte der Laden aber nicht (gäbe es angeblich nicht mehr, mittlerweile weiß ich es aber besser :/ ). Keine Ahnung, ob der Inhalt identisch ist.
Dosierbarkeit in der Flasche nicht gut - da würde ich der Spritztube deutlich besseres zutrauen.
Mit Wasser oder Vallejo Verdünner verdünnbar. Von Haus aus schon sehr weiche/flüssige Konsistenz. Schrumpft etwas beim Trocknen.
Mit der Schleifbarkeit habe ich meine Probleme. Trocken ist es fast so hart wie das Polystyrol, naß scheint es sich wieder in Brei aufzulösen. Dummerweise habe ich noch nicht den Trockenpunkt gefunden, an dem das ganze korrigierbar mit dem Messer/Spachtel "abzuziehen" ist.
Vielleicht kann mir hier noch jemand Verarbeitungstipps geben?

Wachsspachtel:
Steht schon länger auf meiner Wunschliste, konnte mich aber nie dazu durchringen.
erwartete Vorteile: ähnlich anzuwenden und korrigierbar wie 2K-Polyester ohne Härter, schnelle Verarbeitungszeigen
Nachteile: Preis? Den Heizer finde ich bezogen auf Innenleben recht teuer, der scheint ja nicht mal geregelt zu sein, nur gesteuert. OK, für eine gute innovative Idee gebe ich auch mal etwas mehr aus :) Wie ist es denn mit dem Verbrauchsmaterial? Das Wachs ist zwar relativ zur Spachtelmasse teurer, aber auch ergiebiger weil weniger Schleifverluste?
Befürchtungen: Probleme bei der Lackierung? Da scheinen die Meinungen auseinanderzugehen, ob Entfetten mit Seife richtig funktioniert oder nicht. Hatbarkeit? Löst sich das Wachs irgendwann wieder vom Plastik? Gibt es längerfristig Schäden durch Schrumpfungen, Temperaturunterschiede, Temperaturen allgemein?

Schreibt doch mal Eure Erfahrungen zu dem Thema!
Aber bitte jetzt nicht wieder abdriften in "kauf es oder laß es" - es geht hier um Erfahrungsaustausch, nicht um Shitstorms oder Bekehrungen :mozilla_innocent:



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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit verschiedenen Spachtelmassen
BeitragVerfasst: 14.07.2014, 08:37 
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Das ist doch mal eine Top Idee.

Ich bin auch auf der Suche nach einer vernünftigen Spachtelmasse, kann mich aber nicht dazu
durchringen, mir allen Möglichen kram zu kaufen und zu Testen.

Aktuell benutze ich REVELL fürs Grobe und Tamiya zum Finish.
Entweder ich bin zu dämlich zum Schleifen, oder die ganzen Spachtelmassen taugen einfach nix.
Aktuell hatte ich Fugen verspachtelt, geschliffen und nochmal gespachtelt. Nach einem Hauch Farbe
zur Prüfung sind immer noch Vertiefungen oder kleine Löcher drin. Da ich das Problem einfach nicht
in den Griff bekomme und keine Lust habe, immer 3-5 Spachtelgänge zu machen, arbeite ich mit MEK
Kleber und habe schon so gut wie gar nichts mehr zu Spachteln. Aber drum rum kommt man einfach nicht.

Mittlerweile fülle ich ganz kleine Stellen einfach mit Sekundenkleber Gel. Trocknet schnell und wird nicht
ganz so hart wie der Flüssige.

REVELL:
Wie Du schon sagtest, ist die fast schon trocken, wenn die aus der Tube kommt. Schrumpft nach
dem Nassschleifen auch etwas. Taugt eigentlich nur zum groben Füllen, da recht schnell trocken.

TAMIYA:
Die Masse ist ein wenig Homogener und feiner, ansonsten ähnlich der Revell Spachtel. Obwohl viele drauf Schwören,
finde ich diese nicht wesentlich besser.

VALLEJO aus der Flasche:
Ist ja nur für Fugen an Figuren geeignet, Fuge füllen, abziehen und trocknen lassen. Schleifen oder Nassschleifen
ist nicht drin. Dafür kann man damit ein wenig Modellieren. Wird aber nicht wirklich endhart und bearbeitbar.



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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit verschiedenen Spachtelmassen
BeitragVerfasst: 14.07.2014, 18:01 

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Freut mich, wenn das Thema dem einen oder anderen hilft :)

Zum Schleifen benutze ich normalerweise Schleifpapier der Körnung 360. Damit kriege ich bei den schleifbaren Spachteln (in meinem Fall Revell & 1K-Autospachtel) ganz gute Oberflächen. Prinzipiell habe ich mit nassem Schleifen bei den beiden Spachteln bessere Erfahrungen gemacht als mit trockenem. Von Zeit zu Zeit einfach mal den Schleif-Brei vom Schmirgel spühlen...
Wenn Du feine "Poren" beim Schleifen hast, dann war die Spachtel einfach schon zu fest bzw. schon angetrocknet. Das gibt dann immer eine körnige Konsistenz. Entweder vorher verdünnen oder gleich etwas anderes nehmen ;)
Angeblich kann man den "normalen" Spachtel auch mit dem extra-dünnen Tamiya-Kleber verdünnen; der scheint hauptsächlich aus Lösemittel zu bestehen. Probiert habe ich allerdings noch nie (ich will nicht noch so ein Chemie-Spezial-Wässerchen herum stehen haben, Invasion der Fläschelchen... :( )

Habt ihr schon mal den 2K-Epoxy-Spachtel probiert? Eignet der sich auch zum Verfüllen oder nur zu modellieren? Haftet der gut auf Styrol? Bislang habe ich den nur mal bei der Zimmerit-Darstellung gesehen.



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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit verschiedenen Spachtelmassen
BeitragVerfasst: 15.07.2014, 11:15 
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Ich Schleife immer nur Nass.

Wenn viel drauf ist, kommt zuerst die Nagelfeile zum Einsatz,
dann fange ich mit 600er an und mache mit 1000er das Finish.

Wenn ich mich so im WWW Umsehe, kommt wohl keiner mit nur
einem Spachtelgang aus.

Die Mischerei mit 2K Spachtel würde ich mir ersparen. Nimmst Du
zu wenig Härter, bleibt der weich, nimmst Du zu viel, trocknet der
schon beim Spachteln. Und da die Basis meist für Metallflächen ist,
kann keiner genau sagen, was mit den Jahren am Modell passiert.

Da ich nur Minimalste Spachtelstellen habe,
(gutes Anpassen und MEK Flüssigkleber)
werde ich künftig einen anderen Weg gehen. Mit der groben Nagelfeile
einen Spritzling feilen, das Material auf den Spalt auftragen und dann
mit dem MEK Kleber verflüssigen. Somit hat das ganze dann die gleiche
Materialhärte und kann dann auch problemlos mit Gravuren versehen werden.



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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit verschiedenen Spachtelmassen
BeitragVerfasst: 15.07.2014, 18:18 

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Hallo Kay,
ohne Dich jetzt bekehren zu wollen ;)
Versuche mal die 1K-Spachtelmasse von Dupli. Handelsname "Presto NC-Kombi-Spachtel" (*). Damit bin ich sehr zufrieden, weil man sowohl feine Sachen als auch grobes machen kann. Das einzige, was mich daran halt stört ist das Schleifen (Dreck, Details in der Nähe), aber das haben ja alle Spachtelmassen nach dem Konzept.
Meine Tube war aus dem Auto-Handel, aber ich glaube das auch schon bei Hornbach im Regal gesehen zu haben.
Und statt einer Nagelfeile benutze ich Schlüsselfeilen, das funktioniert in manchen Ecken imho etwas besser. Aber die Idee mit der Nagelfeile ist auch gut! :zustimm:
Das mit Spänen habe ich auch mal so ähnlich probiert. Gußast gezogen, in die Stelle gelegt und mit Essigester angelöst. Geht, fand ich aber nicht so prickelnd, weil doch aufwändig und ab und zu das nahe Umfeld auch im Weg war. Ist aber eine sehr gute Methode um Schweißnähte dazustellen!
Mit dem MEK-Kleber scheinst Du sehr zufrieden zu sein? Muß ich mir auch mal ansehen. Mein Revellzeugs ist bald leer, da nerven mich halt die üblichen Wetter-Phämomene. :rolleyes:

2K-Spachtelmasse ist eher zum Verfüllen von größeren Löchern. Großer Vorteil: Da keine Lösemittel verformt sich auch das Grundmaterial nicht! Diverse Ausleger an meinem Gepard 1:35 habe ich so unten verschlossen (mit 2K grob gefüllt und abschließend mit 1K den Feinschliff drüber). Das hält jetzt schon mindestens 7 Jahre und 2 Umzüge ohne sichtbare Probleme - habe ich eben extra nochmal nachgeschaut.

(*) Ich verdiene da jetzt nichts dran und will auch keine Werbung machen! Möglicherweise gibt es auch vergleichbare Produkte von anderen Firmen.



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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit verschiedenen Spachtelmassen
BeitragVerfasst: 16.07.2014, 09:33 
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Da sind wir wohl Alleinunterhalter..... :lach:

Die Spachtel werde ich mir mal zulegen. So was kann man im Haushalt immer brauchen.

Was den Kleber angeht "Methyl-Ethyl-Keton" (MEK)
Ist eigentlich ein Reinigungsmittel für Maler und fast das gleiche wie der
Tamiya Flüssigkleber.

Du hältst die Teile einfach zusammen, und gibst mit einem Pinsel den Kleber auf die Naht.
Dieser verschweißt sofort die beiden Hälften, aber ohne die Umgebung zu beschädigen.
Macht man etwas mehr drauf und drückt die Teile fester zusammen, so bildet sich ein kleiner
Kunststoffwulst durch das geschmolzene Material. Das schleift man nach ca. 10 Minuten weg
und hat als Ergebnis keinen Spalt oder sonstige störende Löcher mehr.

Da der Kleber in kürzester Zeit wirkt und fest ist, kann man z.B. einen verzogenen Rumpf cm für cm Kleben
ohne am Ende Versatz zu haben.

Wenn man dann genau Arbeitet und vorher die Teile so gut wie Möglich anpasst, braucht man fast keine Spachtel
mehr.
Ich kauf ne 200 ml Flasche bei meinem Modellbauhändler. Kostet ca. 5 Euro und reicht ewig.
Alternativ kann man auch mal Googlen und beim Maler oder Malerzubehör um die Ecke fragen, ob man einen 5 Liter
Kanister bekommt. Der wird dann im Verhältnis sehr günstig sein und die nächsten 350 Jahre reichen.



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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit verschiedenen Spachtelmassen
BeitragVerfasst: 17.07.2014, 19:00 
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Dann will ich mich auch mal einmischen.
Ich verwende seit längerem Putty/Spachtel von Squadron. Die gibts sowohl in weiß (für feines) und in grün (ein wenig gröber).
Bin damit bisher mehr als zufrieden. Die Spachtel mische ich immer mit Universalverdünner aus dem Baumarkt bis das ganze schön
cremig ist. Meistens klebe ich den Spalt beidseitig ab, so das ich nur den Spalt fülle. Wenn möglich ziehe ich die übriggebliebene
Spachtelmasse mit einem feuchten Wattestäbchen ab bis die Spachtel schön glatt ist. Wenn dann noch ein schleifen nötig ist,
erledige ich das zunächst mit 400er Schleifpapier von Tamiya und mit wenig Druck. Natürlich wird nass geschliffen.
Nach einigen Kontrollen wird dann aufsteigend bis zu einer 1000er Körnung nachgearbeitet, und zum Schluss mit Schleifleinen bis zu
einer Körnung von 2500 verfeinert. Selten schaffe ich es das mal keine Gravuren zerstört werden. Bei mir ist also nachgravieren
ein fester Bestandteil.

Die Squadron Spachtel lasse ich meist über Nacht austrocknen bevor ich schleife. Ausnahme sind die Spalten die ich nass abziehe.
Das Zeug lässt sich prima verschleifen. Hin und wieder sind auch mal zwei Schleifgänge erforderlich, hab das schleifen auch nicht erfunden :D
Kann das Zeug nur empfehlen.

Patrick


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit verschiedenen Spachtelmassen
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Hallo

Benutzt jemand von euch Milliput zum spachteln?
Hat jemand Erfahrung mit dem superfein- oder standart-2K Produkt?
Ich bin daran interessiert weil der gem. Hersteller recht einfach aufzutragen und mit Wasser entsprechend verdünnbar ist und doch gut aushärtet. Momentan benütze ich den Plasto von Revell. Dieser wird aber schnell bröselig und ist meiner Meinung nach nicht so gut auftragbar. Nach dem Nassschleiffen jedoch recht ordentlich dicht.

Gruss
Andy


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Hallo Andy
Zu Miliput kann ich Dir leider nix sagen.
Ich persönlich verwende für kleinere Spalten Mr. Surfacer zB für Figuren. Trocknet relativ schnell, ist mit dem Pinsel aufzutragen und läßt sich einfach schleifen. Für größere Stellen verwende ich Green Putty von Sqadron Trocknet schnell, läßt sich mit Klingen oder auch Pinsel gut auftragen und gut bearbeiten. Ganz kleine Stellen gehen auch mit Kleber zu
Benno l



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Gruß aus Berlin und viel Spaß beim Basteln.
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BeitragVerfasst: 13.02.2016, 21:51 
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Lunatics hat geschrieben:
Hallo

Benutzt jemand von euch Milliput zum spachteln?
Hat jemand Erfahrung mit dem superfein- oder standart-2K Produkt?
Ich bin daran interessiert weil der gem. Hersteller recht einfach aufzutragen und mit Wasser entsprechend verdünnbar ist und doch gut aushärtet. Momentan benütze ich den Plasto von Revell. Dieser wird aber schnell bröselig und ist meiner Meinung nach nicht so gut auftragbar. Nach dem Nassschleiffen jedoch recht ordentlich dicht.

Gruss
Andy


Mit Milliput als Spachtelmasse habe ich zwar keine Erfahrung aber ich nehme zb. von Squadron das Green Putty oder von vallejo das Masila Plastica, das ist flüssiger Acryl Plastik in der Tube, das sich super verarbeiten lässt.
Zu 80% nehme ich eigentlich nur noch mein Wachsspachtel von Rai Ro, was ideal auch für den Flugzeugbau ist, es lassen sich Fugen zwischen den Rumpf und den Tragflächen sauber verbinden, danach braucht man fast gar nicht mehr zu Schleifen.

Dazu habe ich ein Video gemacht was du dir anschauen kannst auf meinem YouTube Kanal.




cu
Markus



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Besten Dank für eure Antworten.
Den Squadron Putty werd ich mir mal besorgen und Versuche starten. Den RAI-RO Füllwachs kannte ich bis anhin noch nicht, scheint mir aber eine gute und saubere Alternative zu sein.

Gruss
Andy


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BeitragVerfasst: 14.02.2016, 22:41 
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Besten Dank für eure Antworten.
Den Squadron Putty werd ich mir mal besorgen und Versuche starten. Den RAI-RO Füllwachs kannte ich bis anhin noch nicht, scheint mir aber eine gute und saubere Alternative zu sein.

Gruss
Andy


Wenn du später mal in den zb. 1/48 oder 1/32 Maßstab wechselst und du möchtest oben oder unten am Rumpf einer Phantom bzw. einen Starfighter offene Klebestellen / Schlitze verschließen, ist das Wachs spachteln eine saubere Lösung.
So muss man nicht noch nachträglich, die Gravuren nach ziehen die durch das verschleifen verschwunden sind.
Geht aber auch in 1//72 :).

cu
Markus



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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit verschiedenen Spachtelmassen
BeitragVerfasst: 15.02.2016, 10:03 
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Das Miliput 2 K......
wird hart wie Beton und wirklich Spachteln lässt es sich nicht.
Für grobe Ausbesserungen ne tolle Sache, aber das Nacharbeiten....



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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit verschiedenen Spachtelmassen
BeitragVerfasst: 19.02.2016, 05:57 
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Und die Revell Plasto mal ganz schnell in den Mülleimer, niemand, der sich ernsthaft mit Modellbau
beschäftigt, benutzt sowas! :nein: ;)



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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit verschiedenen Spachtelmassen
BeitragVerfasst: 19.02.2016, 09:53 
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Bernd, ich benutze den Revell Plasto ! Aber nur fürs Grobe. Hin und wieder hat man auch mal ältere Bausätze oder Short-Run auf dem Basteltisch, wo es größere Spalten zu füllen gilt. Da klebe ich meißt Plastik Sheet ein und fülle den Rest mit Revell Plasto. Grob Verschleifen. Dann kommt meine Lieblingsspachtelmasse : Squadron White Putty. Für feine Oberfläöchen bzw. zum Füllen von feinen Spalten gibt es nichts Besseres.

Zum Thema Verschleifen von verfüllten Stellen. Leute, ihr solltet euch dabei immer bewußt sein, dass sich ausgehärtete Spachtelmasse schneller weg schleifen läßt als das umgebende Plastik. Wer hier nicht mit nötigem Feingefühl heran geht, wird immer wieder Sicken oder Fugen einschleifen. Das heißt, sobald grob verschliffen ist, ein feineres Schleifmittel nehmen und nur noch mit ganz viel Gefühl arbeiten.

Ach ja ; Vallejo. Den Vallejo Plastic Putty 401 kennen sicher die Meißten. Ursprünglich taugte der nur zum Darstellen von Zimmerit mittels Zahnspatel. Denn er sank beim Aushärten stark ein und benötigte Wochen zum völligen Aushärten. Zwischenzeitlich hatte Vallejo jedoch die Rezeptur geändert. Nun ist das Zeug richtig gut. Leider kann man die immer noch im Umlauf befindlichen Tuben auf den ersten Blick nicht von den neuen unterscheiden. Hier hilft nur der Blick auf den Tubeninhalt. Wenn dort in den Zutaten etwas von Marmorstaub steht, dann habt ihr den Neuen mit verbesserter Rezeptur. Obwohl - der name scheint jetzt auch geändert worden zu sein. Auf den neuesten Tuben steht jetzt nicht mehr "Plastic Putty" sondern "Masilla Plastica". Praktisch finde ich in jedem Fall die geschmeidig-cremige Konsistenz und die feine Kanüle an der Tube. Das macht den Auftrag bzw. die Dosierung leichter.
Wer etwas geschickt ist, braucht auch nicht mehr zu schleifen. Den Vallejo Spachtel sparsam auftragen und mit einem feuchten Wattestäbchen im flachen Winkel abziehen. :zustimm:



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