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 Betreff des Beitrags: P47-D Thunderbolt "Razorback" 1/72 von Academy
BeitragVerfasst: 10.04.2013, 18:10 
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Für diesen Beitrag von Lt.Winters dankte: Hesse
Nachdem ich mich hier in diesem Forum erst einmal eingelesen und einen gehörigen Respekt vor den vorgestellten Arbeiten gewonnen habe, traue ich mich nun, das erste Flugzeugmodell, das ich überhaupt gebaut habe, vorzustellen.

Es handel sich um die o.g. P47-D Thunderbolt "Razorback" in 1/72 von Academy.

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Der Bausatz hat eine ausgezeichnete Qualität, die Teile haben so gut wie keine Gussgrate und das Modell lässt sich sehr gut zusammenbauen. Als Grundierung habe ich Citadel Chaos Black Sprühgrundierung verwendet, das einen sehr geringen Teil an Lösungsmitteln enthält und bereits in sehr dünnem Auftrag eine gute Haftgrundlage für Acrylfarben bildet. Meine Modellbauaktivitäten haben ohne Airgun begonnen und das habe ich beibehalten. D.h. abgesehen von der Sprühgrundierung und dem Finish mit Marabu Mattlack erfolgte die Bemalung mit dem Pinsel.

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Beim Finish ist mir der erste Fehler unterlaufen; ich hatte zwar das Cockpit mit Maskierband abgeklebt, dieses jedoch wohl zu zaghaft angedrückt, jedenfalls ist es mir beim ersten Sprühstoss mit Mattlack direkt weggeflogen. Das Cockpitglas ist daher blind. :( :wall: Da hier kein Reparaturversuch funktionieren wird, bleibt mir nur, das Glas bei Gelegenheit auszutauschen. Bei einem Bausatzpreis von 8,95 kann ich das verschmerzen.

Der zweite Fehler war, die Flächen unter den Decals nicht mit Glanzlack (Mein Favorit in Acryl: Ardcoat von Citadel) vorzubehandeln. Dadurch "silbern" die Decals noch etwas, was ich später repariert habe.

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Für den geplanten Einsatz als Luftunterstützung bei Behind Omaha (Tabletop-Strategiespiel in 1/72) ist die Maschine ist in erster Linie als "Wargaming-Modell" und nicht als Vitrinenstück gedacht. Daher kommt meine Variante mit eingezogenem Fahrwerk auf den Modellständer. Um unterschiedliche Neigungen beim Anflug auf das Zielgebiet darstellen zu können, habe ich zu einer etwas ungewöhnlichen Ständervariante gegriffen: Knapp hinter dem Zusatztank auf der Unterseite habe ich ein Loch gebohrt und mit einer kleinen Kugel aus nicht aushärtender Green Stuff-Mischung (Mischungsverhältnis etwa 75:15 Resin(gelb):Härter(blau=) gefüllt. Diese Mischung bleibt flexibel und passt sich jeweils dem eigentlichen Ständer an. Dieser Ständer stammt aus dem Nähkästchen, denn Modellbauer können mit allem irgendetwas anfangen. Es ist eine Stricknadel mit konisch zulaufender Spitze, werksseitig grau lackiert; diese Spitze sorgt in Verbindung mit dem Green Stuff für eine jederzeit änderbare, aber dennoch feste Verbindung. (Das andere Ende wird in eine dem jeweiligen Gelände angepasste Styrodurbase gesteckt)

Bild

Die Thunderbolt wurde dann noch gealtert und mit Anti Shine von Army Painter mattiert. Dabei ist dann auch das "Silbern" der Decals verschwunden. Und so sieht sie jetzt aus: Der erste Flieger nach 35 Jahren Modellbau.

Bild

Ich hoffe, Ihr zerreisst mich nicht in der Luft. :D


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 Betreff des Beitrags: Re: P47-D Thunderbolt "Razorback" 1/72 von Academy
BeitragVerfasst: 10.04.2013, 23:48 
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Hi.

Na für das erste Modell nach so langer Zeit und den Verwendungszweck, für den der Flieger gedacht ist, sieht das doch schon recht gut aus. :zustimm:
Die blinde Kanzel ist natürlich ärgerlich, aber das passiert Dir bestimmt kein zweites Mal. :)
Die Idee mit der Aufnahme für den Ständer find ich gut, da muss man erstmal drauf kommen.

Allerdings finde ich, dass ein Washing dem Ganzen noch gut getan hätte. Das hätte die Strukturen besser zur Geltung gebracht.

Also, weiter so und gutes Gelingen beim hoffentlich nächsten Projekt. :ja:



_________________
Grüße,
Martin

Im Bau:
U-213 (Typ VIID) Revell, 1/72
Sd.Kfz. 9/1 FAMO mit 6t Bilstein-Kran (Tamiya, 1/35)
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 Betreff des Beitrags: Re: P47-D Thunderbolt "Razorback" 1/72 von Academy
BeitragVerfasst: 11.04.2013, 08:51 
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Danke für den Zuspruch!

Es gibt noch viele Kleinigkeiten, die ich bei meinem nächsten Modell besser 20- und 28mm-Miniaturen sowieso.

Die Kanzel werde ich bei Gelegenheit austauschen, das ist immer noch nachträglich möglich. Weiter nachbearbeiten werde ich die Thuderbolt wohl eher nicht, sondern beim nächsten Flieger von Anfang an etwas überlegter vorgehen. Vor allem meine Freehands müssen noch besser werden, da bin ich einfach noch zu ungeduldig.

In meiner Pipeline sind noch

- 1 C47 Skytrain von Italeri, die wird für das Absetzen meiner Fallschirmjäger gebraucht
- 1 P-52D Mustang von Revell
- 1 Douglas A20-C/Boston III (das ist dann das 3. Element der Luftunterstützung) von Revell
- 1 Horsa-Glider von Heller

dann auf deutscher Seite

- 1 FW 190 F-8 von Revell (das Gegenstück zur Thunderbolt)
- 1 Me 109G von Hasegawa

Was danach kommt, wird sich zeigen.... :D .

Es gibt ja noch soooo viel zu bauen...


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