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 Betreff des Beitrags: U-213 (Typ VII D) auf großer Fahrt (Revell, 1/72)
BeitragVerfasst: 17.02.2012, 23:32 
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Hallo Ihr fleißigen Modellbauer,

mein erster Beitrag in diesem Forum soll ein Baubericht des Typ VIID-Bootes U-213 unter Kommandant Amelung von Varendorff im Maßstab 1/72 sein.

Hier zur Einstimmung:

Bild

_____________________________________________________________________________________
Historisches:

Allgemeines zum U-Boottyp VII D / Einordnung


Neben den bereits in Dienst befindlichen U-Minenlegern des Typs X B entwarfen die deutschen Konstrukteure auf Basis des Entwurfes des VII C-Bootes die Minenleger-Version VII D. Der Entwurf des VII C wurde dabei um eine zusätzliche ca. zehn Meter lange Minensektion direkt hinter der Kommandozentrale ergänzt. In dieser Sektion befanden sich fünf senkrechte Schächte zur Aufnahme von jeweils drei modifizierten SMA/Ankertau-Minen, die bei Tauchfahrt nach unten ausgeklinkt werden konnten. Außerdem führten die Boote eine erhöhte Brennstoffmenge zur Vergrößerung der Fahrstrecke mit sich. Allerdings waren die Boote nicht so leistungsfähig wie ein herkömmliches VII C, da trotz gestiegener Abmessungen die Antriebsanlage unverändert blieb. Insgesamt wurden nur sechs Boote, U-213 bis U-218, auf der Friedrich Krupp Germaniawerft AG in Kiel (Werk 583) gebaut. Der Bedarf der deutschen Marine an speziellen U-Minenlegern war begrenzt, denn alle deutschen Unterseeboote konnten besonders für sie entwickelte Ankertau- und Magnetminen legen. Diese wurden per Druckluft aus den 53,3cm-Torpedorohren geworfen. Normalerweise konnten (je nach Typ) anstelle eines Reservetorpedos 2-3 Minen mitgeführt werden. Infolgedessen konnte ein normales VII C-Boot anstelle der Torpedos 26 bis 39 Minen an Bord mitführen. Die Minenschächte des VII D waren offen und somit ständig geflutet. Das Legen der Minen konnte vom Bootspersonal einwandfrei selbst gehorcht werden.
Von den sechs gebauten VII D-Booten überstand nur eines, U-218, den Krieg, welches später mit einer Schnorchelanlage und einer zweiten Flak-Plattform ausgerüstet wurde, welche zwei der fünf Minenschächte verdeckte (und somit wahrscheinlich unbrauchbar machte).

Auf Basis des VII D wurde noch der U-Boottyp VII F entwickelt. Diese Version wurde hauptsächlich als Torpedotransporter gebaut. Im Unterschied zum Typ VII D wurde anstatt der Minenschächte Ladekapazität geschaffen. Da die Übernahme von Torpedos durch ein anderes Boot das Auftauchen beider Einheiten erforderte und dies im Atlantik durch die Gefahr von Fliegerangriffen extrem riskant war, wurden die Boote hauptsächlich zum Transport zwischen den Basen, insbesondere zur Basis der sog. „Monsun-Boote“ in Penang (Malaysia) verwendet. Vom Typ VII F wurden vier Boote gebaut, von denen nur eines den Krieg überstand.


Technische Daten VII D

• Maximale Einsatztauchtiefe: 150 m (Werftangabe)
• Maximale Brennstoffmenge: 169,4 Tonnen
• Geringste Schnelltauchzeit: 30 Sekunden
• Motorenanlage: Diesel: 2 Motoren (MAN, Krupp)
E-Maschinen: 2 Maschinen (versch. Fabrikate)
• Höchstleistung der Maschinen:
aufgetaucht: 3200 PS
getaucht: 750 PS
• Verdrängung:
über Wasser 965 Tonnen, unter Wasser 1.080 Tonnen, insgesamt 1.285 Tonnen
• Länge: Insgesamt 76,9 m, Druckkörper 59,8 m
• Breite: Insgesamt 6,38 m, Druckkörper 4,7 m
• Tiefgang: 5,01 m
• Höhe: 9,7 m
• Geschwindigkeit: über Wasser 16,7 kn, unter Wasser 7,3 kn
• Reichweite: über Wasser 11.200 sm (20.700 km) bei 10 kn,
unter Wasser 69 sm (130 km) bei 4 kn
• Torpedo-Bewaffnung: 4 Torpedorohre am Bug, 1 Hecktorpedorohr
• mitgeführte Torpedos: 12 bis 14 (die Quellen differieren hier)
• mitgeführte Minen in den Schächten: 15
• Fla-Bewaffnung: bis 1942 1 × 2cm-Flak, später 2 × 2cm-Flak + 1 × 3,7cm-Flak
• Sonstiges: zur Zeit der Indienststellung der VIID-Boote wurde auf allen Booten noch
das Deckgeschütz montiert, die Netzsäge entfiel bereits


Die Geschichte von U-213

U-213 wurde als erstes Boot des Typs VIID am 16. Februar 1940 von der Marinebeschaffungsstelle in Auftrag gegeben, am 1. Oktober 1940 auf der Friedrich Krupp Germaniawerft AG, Kiel (Werk 583) mit der Baunummer 645 auf Kiel gelegt und am 24. Juli 1941 fertig gestellt. Am 30. August 1941 übernahm der 28jährige Oberleutnant zur See Amelung von Varendorff das Kommando über das Boot. Von Varendorff entstammte einem alten deutschen Adelsgeschlecht und wurde am 20. Dezember 1913 in Kiel geboren. Sein Eintritt in die Kriegsmarine erfolgte am 5. April 1935, er gehörte deshalb wie Günther Reeder (U-214), Kurt Reichenbach-Klinke (U-217) und Reinhard „Teddy“ Suhren (U-564) zur Crew 35. Von Varendorff wurde am 1. Oktober 1939 zum Oberleutnant zur See befördert und diente als 2. WO unter Günther Prien auf U-47 während dessen Angriff auf die englische Home Fleet in Scapa Flow im Oktober 1939.

U-213 wurde nach seiner Indienststellung zur Besatzungsausbildung zur 5. U-Boot-Flottille (Kiel) befohlen und verblieb dort bis zum 31. Dezember 1941. Ab dem 1. Januar 1942 unterstand es als Frontboot der 1. U-Boot-Flottille (Brest). Am 1. Mai 1942 wurde es der 9. U-Boot-Flottille (Brest) als Frontboot zugeteilt und verblieb in dieser bis zu seinem Untergang.

Das Turm-Maling von U-213 war der „Schnaubende Stier“ - das Symbol, welches OLt z. S. Engelbert Endrass, 1. WO auf U-47, späterer Kommandant von U-46 sowie U-567 und Träger des Ritterkreuzes mit Eichenlaub, auf der Rückfahrt von Scapa Flow auf den Turm des Bootes gezeichnet hatte. Die Idee für dieses Maling kam Endrass, da der Stier nicht die Sturheit, sondern die Entschlossenheit Priens zur Durchführung dieser kühnen Unternehmung symbolisierte. Endrass zeichnete das Maling an den Turm von U-47, während Prien früh morgens noch schlief, von Varendorff stand dabei auf der Brücke Schmiere. Sie wollten Prien überraschen – was ihnen auch gelang. Das Maling begründete dann bekanntermaßen den Beinamen Priens - „Der Stier von Scapa Flow“.
Der Schnaubende Stier wurde später das Symbol der 7. U-Flottille (St. Nazaire) und auch von anderen Booten verwendet.
Es ist offensichtlich, dass von Varendorff den Schnaubenden Stier auf Grund seiner Verbundenheit zu Prien und U-47 an seinem Boot anbringen ließ.

U-213 absolvierte während seiner Einsatzzeit drei Feindfahrten, welche es alle in den Nordatlantik führten. Das Boot versenkte oder beschädigte während seiner Einsatzzeit keine gegnerischen Schiffe.


Unternehmen „Grete“:

Am 25. April 1942 nahm U-213 auf seiner zweiten Feindfahrt nach einem kurzen Stopp in Lorient, wo ein Gast an Bord genommen wurde, durch die Biskaya Kurs auf die nordamerikanische Ostküste.

Nach einer etwa dreiwöchigen Überfahrt erreichte das Boot die Küste Kanadas in der Nähe einer kleinen unbewohnten Gegend namens Great Salmon River. Diese lag ca. 10 Meilen östlich der Ortschaft St. Martins, an der Nordküste der Bay of Fundy in New Brunswick. Am 14. Mai 1942 brachten Besatzungsmitglieder von U-213 ihren „Passagier“, Leutnant der Kriegsmarine Alfred Langbein, einen Agenten der Deutschen Abwehr, an Land. U-213 konnte sich nach Rückkehr der Crewmitglieder unbemerkt wieder von der Küste entfernen. Die Mission Langbeins sollte darin bestehen, der deutschen Marineführung per Funk über auslaufende Konvois aus Halifax, einem der größten alliierten Häfen im Nordatlantik, Meldung zu machen, damit diese Geleitzugangriffe koordinieren konnten.

Zur Tarnung sollte sich Langbein während seines Aufenthaltes in Kanada als "Alfred Haskins" aus Toronto ausgeben. Der Agent begrub nach der Landung den Funksender in der Nähe seines Landeplatzes, begab sich in den kleinen Ort St. Martins, kaufte in einem örtlichen Geschäft Lebensmittel ein und fuhr dann per Anhalter nach Saint John, wo er etwas später einen Zug nach Montreal bestieg.
Kurze Zeit später zog Langbein nach Ottawa und lebte von dem Geld, welches ihm zur Erfüllung seines Auftrages vorher vom Deutschen Geheimdienst ausgehändigt worden war. Im September 1944 wandte er sich an die kanadischen Behörden und stellte sich. Verschiedene Quellen behaupten, dass Langbein sich ergab, weil ihm das Geld ausgegangen war. Langbein wurde von den Kanadiern nicht als Spion bestraft, kam jedoch in Kriegsgefangenschaft. Er wurde nach Kriegsende aus der Gefangenschaft entlassen.

U-213 traf nach ansonsten erfolgloser Patrouille am 20.06.1942 wieder in Lorient ein und verholte tags darauf in den Heimathafen Brest.


Wolfsrudel-Operationen:

U-213 nahm während des Krieges an drei "Wolfsrudel"-Operationen teil:

1. Operation „Schlei“, Teilnahme vom 1. Februar bis 12. Februar 1942 gemeinsam mit U-136, U-404, U-578, U-591, U-656 und U-753, insgesamt 3 Versenkungen mit 5.878 BRT durch U-136 (Zimmermann)

2. Operation „Westwall“, Teilnahme vom 2. März bis 12. März 1942 gemeinsam mit U-87, U-135, U-553, U-569, U-701, U-752 und U-753, insgesamt 5 Versenkungen mit 2.594 BRT durch U-701 (Degen) und U-569 (Hinsch)

3. Operation „Pfadfinder“, Teilnahme vom 21. Mai bis 27. Mai 1942 gemeinsam mit U-135, U-404, U-432, U-455, U-566, U-578 und U-653, insgesamt 2 Versenkungen mit 10.724 BRT durch U-432 (Schultze) und U-578 (Rehwinkel).

U-213 wurde während der Operation „Schlei“ am 7. Februar 1942 durch die Eskorte des Konvois ON-63, auf den es operierte, beim Anlauf entdeckt und angegriffen. Das Boot wurde zum Abbruch des Angriffs und zum Tauchen gezwungen und bei der anschließenden Verfolgung an backbord leicht durch Wasserbomben beschädigt. Dennoch konnte sich U-213 den Verfolgern entziehen.

Am 15. Mai 1942, einen Tag nach Anlanden des Agenten Langbein an der kanadischen Küste, wurde U-213 aufgetaucht bei nebligem Wetter im Golf von Maine von einem US-Zerstörer, der sich auf Patrouille befand, überrascht. Es wurde bei der darauffolgenden Wasserbombenverfolgung leicht beschädigt, konnte jedoch entkommen.

Die letzte Fahrt

Am 23. Juli 1942 lief U-213 von Brest zu seiner letzten Feindfahrt aus. Der Auftrag lautete, auf den Konvoi OS-35 zu operieren, welcher mit 51 Schiffen am 21. Juli 1942 Liverpool mit Zielhafen Freetown verlassen hatte. Am 31. Juli 1942 wurde das Boot südöstlich der Azoren auf Position 36°45’N 22°50’W von einem Geleitsicherungszug, bestehend aus den englischen Korvetten bzw. Fregatten (engl. „Sloops“) HMS Erne (Black Swan-Klasse), HMS Rochester (Shoreham/Falmouth-Klasse) und HMS Sandwich (Bridgewater-Klasse) entdeckt und bei der darauffolgenden U-Jagd durch Wasserbomben beschädigt und versenkt. Alle 50 Besatzungsmitglieder fanden dabei den Tod. Durch aufgefischte Bootstrümmer und Leichenteile konnten die Briten sicher sein, dass sie U-213 versenkt hatten.

Quellen/Referenzmaterial:
http://www.wikipedia.org
http://www.uboat.net
http://www.convoyweb.org.uk
http://www.naval-history.net
http://www.u-boot-archiv.de
Köhl/Niestle: U-Boottyp VII C - Vom Original zum Modell
Alexandre Korganoff: Günther Prien – Mit U47 gegen Scapa Flow
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Das Boot wird aus dem Revell VII C Bausatz Nr. 05015 entstehen, welchen ich hier natürlich nicht näher vorstellen muss, da einige User hier schon ihre tollen Ergebnisse präsentiert haben. :respekt:

Der Vollständigkeit halber hier der Revell-Bausatz:

Bild

Uploaded with ImageShack.us

Für den Umbau zum VII D kommt der Umbausatz von Special Navy zum Einsatz,

Bild

welcher soweit einen sehr guten Eindruck macht, Ätz- und Resinteile sowie schöne Declas enthält und günstig in der Bucht zu haben ist:

Bild
Bild

Zur weiteren Verfeinerung kommt der Ätzteilsatz von Eduard für das VII C zum Einsatz (wurde hier von anderen ja schon mehrmals verbaut):

Bild

sowie das U-Boot VII C Exterior Set Part I - Turret von CMK, welches bekanntermaßen auch ein paar Resin-Figuren enthält:

Bild

Zum krönenden Abschluss werde ich den Zubehörsatz "Offene Minenschächte für den Special Navy Umbausatz" von Robert Schatton verwenden, welchem das geöffnete Oberteil der Minenschächte, 3 SMA-Minen (1x komplett, 1x halb, 1x nur der oberste Teil), Ätzteile und ein Minenschacht aus Leerrohr beiliegt. Hierbei war Herr Schatton so freundlich, mir den Ätzteilsatz für die Klappen der Minenschächte zweimal zukommen zu lassen hat, da ich auch die Unterseite der Schächte offen darstellen will:

Bild

Anmerkung:
Da mir das Schachtteil von Schatton (wie von Special Navy aus Resin hergestellt) in Sachen Detaillierung nicht sonderlich gefiel, habe ich die Teile von Special Navy hergenommen und die Schächte mit einem 20mm Forstnerbohrer geöffnet. Die Minenschächte selbst werden (wie oben erwähnt) aus 20mm Leerrohr für (Elektro-)Aufputzmontagen gemacht. Diese Idee stammt nicht von mir, sondern von Herrn Schatton (siehe oben). Hierbei muss man sich natürlich fragen: Weshalb legt Robert Schatton nicht alle 5 Minenschächte bei? Ein Klacks bei diesem Pfennig-Artikel, der im Baumarkt in 2m Länge etwas um die 1,50 EUR kostet? :nixweiss:
Das aber nur am Rande...

So, mal sehen, wann es losgeht. Die ersten Arbeiten werden natürlich das Öffnen der Flutschlitze am Rumpf des VIIer umfassen. Alles schön in Ruhe...


Zuletzt geändert von schemelschelm am 20.12.2012, 22:08, insgesamt 2-mal geändert.


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 Betreff des Beitrags: Re: U-213 (Typ VII D) auf großer Fahrt (Revell, 1/72)
BeitragVerfasst: 18.02.2012, 00:05 

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Cool. Das ist das erste Mal, dass ich in einem deutschen Modellbauforum einen Baubericht zum VIID in 1:72 mitverfolgen kann. Habe den Bausatz hier 3 Mal, eines davon soll später auch mal ein VIIDler werden. Der Umbausatz von Special Navy liegt natürlich auch schon bereit. :D
Na dann: Bühne frei. :)


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 Betreff des Beitrags: Re: U-213 (Typ VII D) auf großer Fahrt (Revell, 1/72)
BeitragVerfasst: 18.02.2012, 22:08 
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@ TelSav: Freut mich! Ich habe noch nicht mal einen anderssprachigen Baubericht zum Thema gefunden. Sonst hätte ich doch dort schon abgeguckt... :lach:

Jedenfalls ging's heute los. Ich habe mit den Schnitten durch den Rumpf begonnen, hier die Anleitung:

Bild

Angezeichnet:

Bild

So soll's werden:

Bild

Bild

Und nach dem groben Trennen der Rumpfhälften bzw. des Decks...

Bild

Die Ausmaße des Bootes sind schon beeindruckend:

Bild

Gesamtlänge des Bootes nun 109cm... :mozilla_cool:

Bis dann...



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 Betreff des Beitrags: Re: U-213 (Typ VII D) auf großer Fahrt (Revell, 1/72)
BeitragVerfasst: 18.02.2012, 22:32 

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Du hast dich wohl extra auf zwei Stühle stellen müssen, damit du das Boot in seiner gesamten Größe aufs Bild bekommst. :lach:
Das Durchtrennen des Rumpfes kostet bestimmt etwas Überwindung...


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 Betreff des Beitrags: Re: U-213 (Typ VII D) auf großer Fahrt (Revell, 1/72)
BeitragVerfasst: 18.02.2012, 22:38 
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Ja und ja! Ich hätte sonst kein Bild des gesamten Dramas hinbekommen... :D

Irgendwie tut es schon bissl weh, die Hälften zu zerschneiden. Aber was soll man machen, das Ziel ist klar! :zustimm:



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 Betreff des Beitrags: Re: U-213 (Typ VII D) auf großer Fahrt (Revell, 1/72)
BeitragVerfasst: 19.02.2012, 02:00 
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Servus,

und Lackiert sieht das ganze dann so aus:
Die Tarnung ist abgewandelt von U-203, dieses Boot war aber kein Typ VII D, sondern ein VII C.
Lackiert wurde mit Airbrush und Tamiya-Farben.
Die Figuren sind von CMK und Hecker und Goros

Und richtig weh tut es, wenn man das Teil dann noch auf Wasserlinie schneidet.
So fallen ja 40% des Gesamten bausatzes weg. :cry:
Zumindest von diesem Boot gibt es aber in einem anderen Modellbauforum einen Baubericht von mir, wenn auch nur recht kurz gehalten.


Bild

Bild

Bild

Bild

Bild

Gruß
Leo


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 Betreff des Beitrags: Re: U-213 (Typ VII D) auf großer Fahrt (Revell, 1/72)
BeitragVerfasst: 19.02.2012, 12:31 
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Klasse Projekt! Hatte ich auch schon im Auge, bei mir liegen inzwischen auch schon drei Bausätze rum - vllt. wird eines davon ja auch zum "D" ;-)



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Wolfgang

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 Betreff des Beitrags: Re: U-213 (Typ VII D) auf großer Fahrt (Revell, 1/72)
BeitragVerfasst: 19.02.2012, 22:06 
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@Leo: Schönes Ding! Die Darstellung als Wasserlinienmodell gefällt mir auch, wäre mir bei diesem Modell aber irgendwie nix, die Hälfte des Bausatzes abzusäbeln... ;)

@Wolle: Nur zu, Spaß macht's auf jeden Fall! ;D

So, jedenfalls ging's heute weiter mit dem Öffnen der Flutschlitze bzw. Löcher am Vorschiff:

Bild

Leider sind mir paar kleine Missgeschicke beim Ausschneiden der Gitterstruktur unterhalb der Tiefenruder passiert, da wird dann ein passendes Stück Plastik Abhilfe schaffen müssen :/ :

Bild

Bild

Jedenfalls werde ich nochmal genau darüber nachdenken, ob ich die Flutschlitze auf dem Oberdecke öffne... Nicht, dass ich mehr Schaden mache, als es am Ende bringt... :|



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BeitragVerfasst: 19.02.2012, 23:58 

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schemelschelm hat geschrieben:

Jedenfalls werde ich nochmal genau darüber nachdenken, ob ich die Flutschlitze auf dem Oberdecke öffne... Nicht, dass ich mehr Schaden mache, als es am Ende bringt... :|


Ich glaube mit dem folgenden Link kann ich dich überzeugen :verweis:

Klick mich


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 Betreff des Beitrags: Re: U-213 (Typ VII D) auf großer Fahrt (Revell, 1/72)
BeitragVerfasst: 20.02.2012, 11:28 
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Nachdem du jetzt schon mit den restlichen Flutschlitzen angefangen hast würde sich die arbeit am Deck sicher lohnen. Für das VII C gibts ja nettes zubehör von WEM bzw. Nautilus um sich etwas arbeit zu sparen.



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BeitragVerfasst: 20.02.2012, 11:46 

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Servus,

wie wär's, wenn Du das Unterwasserschiff an die Decke klebst, die vorher mittels Schwammtechnik blau gestrichen wurde?

schöne Grüße
Peter


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@steampunk: LOL! Nimmst Du das Zeug schon länger?

@TelSav: Guter Tip, danke! Ich hatte das zwar schonmal gelesen, aber nicht mehr dran gedacht...
@Wolle: Ihr habt ja Recht...

Jedenfalls ging's heute weiter mit den Flutschlitzen mitschiffs - man beachte zum Vergleich das (Abfall-)Teil von Revell, unten:
Bild

Diese Flutschlitze gaben schonmal einen Vorgeschmack auf die (eventuellen) Fräsungen am Oberdeck - die Schlitze sind 0,7mm hoch... :gruebel:

Dann folgten die Öffnungen für die Minenschächte, erst Passprobe:
Bild

Anzeichnen:
Bild

Gebohrt (20mm Durchmesser):
Bild

Und läuft...
Bild

Mit den Flutschlitzen achtern ging's auch voran:
Bild

Man muss schon verdammt vorsichtig sein und langsam fräsen und schneiden, damit der Kunststoff nicht schmilzt bzw. man mit dem Werkzeug nicht durchmarschiert.
Ein absolutes Geduldsspiel...

Bis dann!



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BeitragVerfasst: 22.02.2012, 18:04 
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HI,

@schemelschelm :), du kommst ja gut vor ran, mir gefällt was du bis jetzt gemacht hast :).
Ich würde mir noch gedreht Rohre für die Bewaffnung besorgen so wie auch ein neues Luftziel und Seerohr aus Metall holen.
Ein Paar Figuren von Hecker und Goros so wie auch von MIg würden das Boot später noch mehr beleben :).
Dein Baubericht habe ich mir als Abo gezogen ;), das es wenige D Bauberichte gibt, liegt daran, das nicht jeder mit dem Set zum D zurecht kommt.
Ein D werde ich ja auch noch Bauen :) aber in 1/144.

cu
Markus



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 Betreff des Beitrags: Re: U-213 (Typ VII D) auf großer Fahrt (Revell, 1/72)
BeitragVerfasst: 22.02.2012, 22:48 
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@Markus: Danke, sehr schön zu hören, das ehrt mich! :D
Als ich gesehen hatte, was Du aus dem VII C/41 in 1/72 gemacht hast, riss es mich einfach mit... :D :respekt:

Über die gedrehten Rohre von Schatton habe ich auch schon nachgedacht, ich werde nocheinmal in mich gehen und mir das überlegen. ;)

Zum Luftziel- bzw. Angriffssehrohr: Das CMK-Set (siehe oben) enthält diese Teile bereits aus Aluminium und diese gefallen mir außerordentlich gut, hier:

Bild

Und zum Thema Figuren: Ergänzend zu den 4 U-Boot-Fahrern aus dem CMK-Set in Ölzeug habe ich den Revell-Satz "Deutsche Marinefiguren WW2" (mit 50 !!! Figuren) zweimal da. Wobei ich von der Qualität noch nicht ganz überzeugt bin, ich werde erstmal eine zur Probe bemalen und sehen, wie's wird... :mozilla_cool: ). Das ist aber alles noch etwas hin, ich werde erstmal weiter die "Hardware" bearbeiten...

Jedenfalls ging es heute weiter mit den Flutschlitzen. Da ich mir heute einen formschönen Original-Dremel(TM)-Fräser (links unten im Bild) für meinen "No-Name-Dremel" zugelegt habe, ging die Arbeit viel leichter von der Hand:

Bild

Die Zweifel an meinem Vorhaben, die Flutschlitze auf dem Deck zu öffnen, waren danach auch verflogen und es ging heute dann so weiter:

Bild

Bild

Bild

Bild

Die Aceton-Behandlung - abgeschaut von Scamy hier aus dem Forum - um die feinen Schleifspänchen weg zu bekommen, habe ich noch nicht durchgeführt. Dies wird dann nach den Fräs- und Schleifarbeiten folgen.


Ach, und @Markus: Na dann bin ich mal gespannt auf Dein VII D in 1/144. Darüber hatte ich anfangs auch nachgedacht, aber der Maßstab war mir dann doch etwas frickelig... :D In Deinen Händen wird das Teil aber garantiert ein Klasse Modell... :zustimm:

Sodele, bis später... :hallo:



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HI,

für meine erstes U-Boot und das erste S-100 hatte ich auch die Revell Figuren, die mir aber nicht gefallen haben.
Deshalb habe ich die Zinnfiguren genommen, weil sie vom Maßstab besser passten, zb die hecker und goross Figuren und die von Andrea. die geben den Boot mit den CMK Figuren das richtig aussehen.

cu
Markus



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http://www.kczum.ch/secret/catthunder/index.htm

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