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 Betreff des Beitrags: Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
BeitragVerfasst: 14.06.2017, 01:23 
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Hallo allerseits,
tja, so ist das mit den Details, die ich schon zu scratchen anfangen wollte, die sich bei näherer Betrachtung aber plötzlich in Luft auflösen ... Bild Deshalb ist es zwingend notwendig, bei der Auswahl von Referenzbildern darauf zu achten, von welcher Mission sie stammen und ob sie für die eigene Mission überhaupt relevant sind. Bild Das habe ich aber bei John Duncan's MLP-2-Aufnahmen von 1998 nicht bedacht, sondern mich an deren Details begeistert, d.h. also ein typischer Fall von "Denkste" ... Bild

Hinterher ist man leider immer schlauer, aber abgesehen von der STS-1 gibt es von den ersten Missionen im Allgemeinen relativ wenig brauchbare Hi-Res-Aufnahmen, von der Side 2 aber insbesondere, wo es leider ganz düster aussieht. Bild

Deshalb habe ich mir die Mühe gemacht, und bin speziell die ersten Missionen mit der MLP-2 bis Ende der 80er noch einmal durchgegangen, um endlich Aufschluss über diese ominösen Firex Lines zu bekommen.

Und das waren u.a. die folgenden Missionen:

Challenger:
1983: MLP-6, MLP-8,
1984: STS-41B,
1985: STS-51B, STS-51F,
1986: STS-51L;

Discovery:
1984: STS-41D, STS-51A,
1988: SSTS-26;

Atlantis:
1985: STS-51J, STS-61B.

Und dabei habe ich zumindest festgestellt, dass es 1983 bei den ersten Missionen keinen Übergang der Firex-Leitung von der Side 2 auf die Side 1 gab, sondern erst 1984, und zwar erstmals bei der Challenger-Mission STS-41B, wie man auf diesem Bild insbesondere im Zoom deutlich sehen kann. Bild

Bild
Quelle: NASA

Bei der vorhergehenden Mission STS-8 war dieser Übergang noch nicht vorhanden, wie man auf diesem Bildausschnitt leider nicht so scharf, aber dennoch sehen kann. Bild

Bild
Quelle: NASASpaceFlight.com Forum
Was man dagegen als Schatten sehen kann, ist das schon im letzten Post angesprochene Detail (?) auf der MLP-2, das ich jetzt noch unter die Lupe nehmen will. Bild
Und dazu wieder zurück auf die Side 2 der MLP-2 (1998), auf der man es aber im Zoom auch nur schemenhaft sehen kann. Bild

Bild
Quelle: apollosaturn.com (John Duncan)

Das sind in Wirklichkeit vier dünne Fuel Cell Pipes (Ø 0,5'' = 12,7 mm) für die Brennstoffzellen des Orbiters, und zwar die beiden oberen GO2 Pipes und die beiden unteren GH2 Pipes. Bild

Deutlicher ist das auf diesem Bild von der MLP-2 bei der STS-132 zu sehen.

Bild
Quelle: NASA
Wenn man diese vier Pipes tatsächlich scratchen wollte, Bild bräuchte man Drähte mit ca. 0,1 mm Durchmesser, Bild die ich mir vor einiger Zeit mal besorgt habe. Bild
Und mit diesen Eindrücken aber erst mal wieder Bild



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Viele Grüße
Manfred

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 Betreff des Beitrags: Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
BeitragVerfasst: 15.06.2017, 14:33 
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Hallo allerseits,

hier ist übrigens solcher Draht (Ø 0,1 mm) in trauter Zweisamkeit mit einem Haar (Ø 0,05 mm) von mir,

Bild

dessen Farbe aber nicht verraten wird. Bild



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Manfred

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 Betreff des Beitrags: Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
BeitragVerfasst: 20.06.2017, 16:01 
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Hallo allerseits,

und damit nochmal zu den Fuel Cell Pipes, die mich seither beschäftigt haben. Bild

Das ist sicherlich ein anspruchsvolles und kompliziertes Unterfangen, wozu man in jedem Fall eine geeignete Haltevorrichtung bräuchte, um dieses Drahtbündel in einem ersten Schritt mit Airbrush lackieren zu können. Bild
Und mittlerweile habe ich dafür die folgende Idee ausgetüftelt. Bild

Man müsste die Trägerstruktur der Side 2 von der Bay 8 bis zur Bay 1 als Vorlage reproduzieren, die in diesem Bild zu sehen ist,

Bild
Source: Library of Congress

wozu ich mir eine Art Balsa-Schablone mit Träger-Dummies vorstelle, auf denen die winzigen Support-Streifen provisorisch befestigt werden, auf die dann die Drähte geklebt werden, deren vordere und hintere Enden bereits abgewinkelt und irgendwie fixiert werden müssten. Bild

Mit den Support-Streifen der Supports, die jeweils auf der Bay-Mitte auf Füßen auf der Seitenwand sitzen, könnte man ähnlich verfahren und sie ebenfalls provisorisch auf Träger-Dummies heften.

Dann könnte die so präparierte Haltevorrichtung mit den Drähten und Support-Streifen lackiert werden, und anschließend könnte das lackierte Draht-Bündel mit den Support-Streifen auf den Wandstreben und den eingesteckten Wandstützen verklebt und um die Ecke verlegt werden. Bild

Das klingt sicher ein bisschen abenteuerlich und ist in der Kürze vielleicht auch schwer zu verstehen, aber vielleicht ließe sich das machen. Bild
Die Schwierigkeit ergibt sich aus den minimalen Abständen der vier dünnen Drähte von nur 0,2 mm auf den 1,5 mm kurzen schmalen Support-Streifen, deren Handling sicherlich schwierig wäre. Bild

Und diese filigrane Anordnung der Drähte habe ich nun provisorisch zu applizieren versucht.

Zuerst habe ich dafür Federstahldraht 0,1 mm verwendet, der aber ungeeignet ist, weil die Drähte von der Pinzette magnetisch angezogen werden. Bild Aber mit Neusilberdraht (0,1 mm) war es möglich und sieht so aus.

Bild

Da ist zunächst meine momentane Idee, aber vielleicht ist sie auch zu verrückt Bild und lässt sich nicht realisieren, weshalb ich noch etwas skeptisch bin, Bild obwohl mir mein Gefühl sagt, dass es funktionieren könnte ... Bild


Zuletzt geändert von roma847 am 26.06.2017, 23:53, insgesamt 2-mal geändert.


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Manfred

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 Betreff des Beitrags: Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
BeitragVerfasst: 20.06.2017, 18:48 
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Wäre es nicht einfacher, die drähtle auf nen Streifen Tesa zu kleben und dann den ganzen Streifen auf die Halterung?

Beim Spannen dieser Drähte wird Dir dass mal um die Ohren fliegen. Da gibt's ja kaum Futter für den SeKu....



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Wenn Du nicht kannst lass mich mal ran

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 Betreff des Beitrags: Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
BeitragVerfasst: 21.06.2017, 09:27 
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Hallo Marcell,

na ich weiß ja nicht. :flehan:

Übrigens, es gab auch schon den Hinweis, das Bündel auf Klarsichtfolie zu drucken und auszuschneiden. So stellt der LUT-Guru Mischa Klement u.a. seine roten Schutzgitter an den Swing Arms des LUT dar. Bild

Hier mal mein Versuch mit einem Muster in MS Word, :rolleyes:

Bild

und hier ohne Worte mein Inkjet-Ausdruck, aus der Hüfte geschossen, auf normalem Papier im Vergleich zu meiner Drähtchen-Anordnung. Bild

Bild

Bild
Wohlgemerkt, und dieses Bündel sollte zu einem ca. 1,5 mm breiten Streifen beschnitten und verklebt werden, Bild
na dann Prost Mahlzeit!!! Bild


Zuletzt geändert von roma847 am 26.06.2017, 23:54, insgesamt 1-mal geändert.


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 Betreff des Beitrags: Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
BeitragVerfasst: 22.06.2017, 07:53 
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Hallo allerseits,

während die Haltevorrichtung vor meinem geistigen Auge mehr und mehr Form annimmt, muss ich mir natürlich auch über die Verlegung der Fuel Cell Pipes im Klaren werden, und d.h. insbesondere über deren Anfangspunkte auf der Side 2 in der Bay 7 (GH2) und Bay 8 (GO2), sowie über den weiteren Verlauf der Leitungen nach vorn bis zur MLP-Ecke und anschließend auf der Side 1. Bild

Dazu hier zur Einstimmung einmal ein paar Bilder zur Veranschaulichung des Leitungsverlaufs, der Einfachheit halber zunächst hinter der Ecke auf der Side 1 in dem dort darzustellenden sichtbaren Bereich, wobei die beiden oberen Leitungen die GO2 Pipes sind, und die beiden unteren die GH2 Pipes.

Bild
Quelle: NASA

Während die beiden GO2 Pipes unter den Blast Shields fast über die gesamte Seite bis zum LOX Tunnel verlaufen, biegen die beiden GH2 Pipes vor dem Blast Shield nach unten ab und verlaufen unterhalb der Access Platform bis zur LOX Pneumatic Interface Plate in der Bay 6.

Und somit dürfte es m.E. völlig ausreichend sein, wenn ich die Pipes an den eingekreisten Stellen enden lasse, zumal man ihren weiteren Verlauf am Modell später ohnehin nicht einsehen kann. Bild

Aber bezüglich der Anfangspunkte der Pipes auf der Side 2 in der Bay 7 und Bay 8 sieht die Sache bisher wesentlich diffuser aus, weil man sie nicht genau genug erkennen kann, weshalb ich zunächst dachte, dass die Leitungen aus der MLP-Wand kommen würden. Bild

Bild
Quelle: apollosaturn.com (John Duncan)

Und selbst dieser Ausschnitt, der schon mehr Details erkennen lässt, kann keinen genaueren Aufschluss geben.

Bild
Quelle: Library of Congress

Klar ist nur, dass die beiden GH2 Pipes in der Bay 7 dicht nebeneinander nach unten verlaufen, die beiden GO2 Pipes in der Bay 8 dagegen mit deutlich größerem Abstand.
Aber dann fiel mir plötzlich wieder ein, Bild dass es vom Level 75 auf der FSS ein NASA-Panorama mit einem tollen Blick auf die Side 2 der MLP-2 gibt, auf der diese beiden Bays evtl. zu sehen sein könnten.

Und siehe da, genauso ist es, und deshalb hier die entscheidende Aufnahme mit dem verlinkten Panorama,

Bild
Quelle: NASA

womit nun (fast) alle Unklarheiten für das Scratchen beseitigt sein dürften. Bild

Wie man sieht, beginnen die Leitungen auf einem Winkelprofil und nehmen dann einen mehrfach abgewinkelten Verlauf nach oben, und verlaufen nach der Zusammenführung in der Bay 7 als Vierfach-Bündel nach rechts bis zum Seitenanfang.

Wie aus NASA-Plänen hervorgeht, handelt es sich bei den eingekreisten Dosen um Feuchtigkeitssensoren (Moisture Sensor), und man kann sogar sehen, wie die Pipes auf dem Winkelprofil verschraubt sind.

Bild
Quelle: NASA
Und damit sieht doch die Sache schon wesentlich freundlicher aus. Bild


Zuletzt geändert von roma847 am 26.06.2017, 23:56, insgesamt 1-mal geändert.


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 Betreff des Beitrags: Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
BeitragVerfasst: 26.06.2017, 23:49 
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Hallo allerseits,

die Fuel Cell Pipes lassen wir mal außen vor und schauen nochmal zur Bay 18,

Bild

in der ja noch die Durchgangshülsen und Anschlussstutzen der drei Ports für die ECS-Spülleitungen eingesetzt werden müssen. Bild

Hier nochmal das Original am Beispiel der MLP-1.

Bild
Quelle: NASA (Street View)

Dies sind nun die lackierten und gekürzten Teile,

Bild

Bild

hier auf dem maßgeschneiderten Einsatz.

Bild

Jetzt kommt auch die GN2-Leitung mit dem Blindflansch dazu. Die acht Schrauben habe ich mit einem Fineliner versucht anzudeuten, was mich aber noch nicht überzeugt. Bild

Bild

Aber der nächste Versuch war dann schon besser und wurde durchgewinkt. Bild

Bild

Bild

Da der Stummel der Durchgangshülse (Ø 1 mm) etwas zu lang war, wurde er in die Wand eingesetzt,

Bild

und darüber der Einsatz endgültig verklebt.

Bild

Die GN2-Leitung wurde zunächst nur provisorisch eingesetzt, da ihre Einbauhöhe zur Höhe der Anschlussstutzen passen muss,

Bild

die anschließend verklebt wurden.

Bild

Bild

Und mit diesem Ergebnis bin ich nun durchaus zufrieden, wenngleich das zu grelle Rot durch ein abschließendes Washing noch abgemildert werden könnte. Bild Aber eine Kleinigkeit fehlt doch noch, wenn man genau hinschaut, nämlich? Bild

Genau, die Beschriftungen über den drei Ports fehlen noch und wurden noch angebracht, indem die Farbe mit dem Cutter vorsichtig entfernt wurde. Bild

Bild

Zum Glück muss man die ja nicht entziffern können. Bild
Und hier nochmals zum Vergleich, wie die Ports vorher in 2D aussahen ... Bild

Bild



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 Betreff des Beitrags: Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
BeitragVerfasst: 30.06.2017, 07:43 
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Hallo zusammen,

ehe es in der Bay 17 mit der dortigen Konsole mit den beiden Anschluss-Sockeln weitergeht,

Bild
Quelle: Library of Congress

habe ich mich nochmals mit den Rinnen beschäftigt und zunächst deren Längen anhand des MLP-3-Fotos korrigiert,

Bild
Quelle: Library of Congress

die sich tatsächlich von den bisher an der MLP-1 ermittelten Werten unterscheiden. Bild

Mit der Rinne-3 (Ø 10'') über der Bay 18 hatte ich ja bereits begonnen. Bild

Bild

Bei der Abmessung der Streifen für die Rinne muss man berücksichtigen, dass es sich nicht wie bei gewöhnlichen Dachrinnen am Haus um einen Halbkreis-Querschnitt handelt, sondern dass dieser etwas über den Halbkreis hinausgeht, wie man auf diesem Bild sehen kann,

Bild
Quelle: NASA

weshalb der Streifen etwas breiter als die Hälfte der Durchmesser-Abwicklung sein sollte, nänlich ca. 4 mm. Bild

Zur Abformung des Streifens aus 0,1 mm Alu-Blech über einem Kerndraht mit Ø 1,5 mm bietet sich dieses Rolling Set (www.thesmallshop.com) an, in dem man den Streifen in einem ersten Schritt vorwölben kann.

Bild

Um die Rinne dann bis auf den Enddurchmesser auszuformen, habe ich auch mal meine vom SSWS her bekannte Balsa-Klemm-Methode probiert. Bild

Bild
Dabei habe ich für die ersten Tests auch mal die Umhüllungsfolie eines Sektflaschenkorkens verwendet. Bild

Bild

Und so wie es aussieht, sollte diese Methode prinzipiell auch für die Abformung der längeren Rinnenteile geeignet sein. Bild

Parallel dazu habe ich auch die Verwendung von dünner Styrene-Folie (0,15 mm) probiert, weil Kunststoff für die Verklebung der Supports unter den Rinnen evtl. vorteilhaft wäre, was sie stabiler machen würde. Bild

Bild

Aber da der Kunststoffstreifen weniger duktil ist als der Alu-Streifen, lässt er sich leider nicht so ohne weiteres vorwölben. Bild

Bild

Und selbst nach der Heißluft-Dusche im Balsa-"Korsett"

Bild

Bild

Bild

war das Ergebnis wenig berauschend, Bild

Bild

weshalb ich wohl bei der Alu-Folie bleiben werde. Bild



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 Betreff des Beitrags: Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
BeitragVerfasst: 03.07.2017, 17:12 
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Hallo allerseits,
der Teufel steckt halt wie immer im Detail. Bild

Da wollte ich schon mit den winzigen Supports für die Rinnen anfangen,

Bild

und dann stelle ich fest, dass ich die Abmessungen noch einmal korrigieren muss, da mir eine Sache erst jetzt aufgefallen ist, die ich bisher glatt übersehen habe. Bild

Die Rinnen haben zwar über die Seitenlänge der MLPs den gleichen Durchmesser (10''), aber ihre Höhe in der ersten und letzten Bay verringert sich seltsamerweise nach außen hin, wie man auf diesem Bild sehen kann, wenn man es weiß, ansonsten fällt es kaum auf. Bild Aber auf der verlinkten HiRes-Aufnahme kann man es deutlicher sehen, wenn man die Fluchtlinien der Rinne verfolgt. Bild

Bild
Quelle: NASA

In der Bay 18 habe ich dann mal maßgenommen, und wie man sehen kann, beträgt der Höhenunterschied ca. 0,5 mm, was nicht die Welt ist, aber immerhin. Bild

Bild
Quelle: Library of Congress

Und dann gleich noch zu den Supports der Rinnen, die auf den Streben befestigt sind, wie auf diesem Bild schön zu sehen ist. Bild

Bild
Quelle: Raumcon (eumel)

Lediglich die äußeren Supports an den Seitenenden weichen in der Form davon ab, wie man auf diesen Bildern sehen kann, bei denen der untere Steg fehlt. Bild

Bild
Quelle: Raumcon (eumel)

Bild
Quelle: Raumcon (eumel)
Damit dürfte nun für das Scratchen der Rinnen alles klar sein. Bild



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 Betreff des Beitrags: Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
BeitragVerfasst: 04.07.2017, 23:53 
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Hallo kurz vor Mitternacht,

hier schnell noch ein Bild von einer weiteren Anprobe eines Supports an einem Rinnen-Fragment. Bild

Bild

Diese Supports müssen dann noch auf einen kurzen Evergreen Strip 0,25 mm x 0,75 mm aufgeklebt und dann zusammen auf den 17 Streben unter der Rinne verklebt werden, was wieder nur mit Seku gehen wird. :flehan:
Vermutlich werde ich die Supports bereits vorher unter die Rinne kleben, dann alles zusammen lackieren und anschließend die komplette Rinne verkleben. Bild
So weit vorerst zur Theorie! Bild



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Manfred

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 Betreff des Beitrags: Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
BeitragVerfasst: 07.07.2017, 07:34 
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Hallo allerseits,
also irgendwie fehlt mir noch der richtige Biss für dieses Rinnen-Kapitel, Bild aber es nützt ja nichts, da muss ich durch ... Bild

Deshalb habe ich mir jetzt mal eine Vorlage für die Abwicklung der Rinnenteile gezeichnet, die leider etwas blass geraten ist, Bild

Bild

und danach einen weiteren Probestreifen für die Rinne-3 aus der Sektkorken-Folie zugeschnitten, der sich zur Ecke hin leicht verjüngt, um auf das entsprechende Gefälle der Rinne zu kommen. Bild

Die gestanzte Öffnung für das dortige Fallrohr (8'') befindet sich unmittelbar neben der Strebe am Ende der Bay 17, wie man auf diesem Bild sehen kann.

Bild
Quelle: Library of Congress

Und diesen Streifen habe ich dann schrittweise auf meinem Rolling Set vorgerundet,

Bild

wobei immer dünnere Kerndrähte verwendet wurden,

Bild

Bild

bis hin zur letzten Nut,

Bild

mit diesem Zwischenergebnis.

Bild

Zur weiteren Einrundung der Rinne habe ich dann einen Schaumstoffstreifen untergelegt und den Kerndraht kräftig eingedrückt,

Bild

wodurch ungewollte Knicke vermieden werden können, wie man sehen kann. Bild

Bild

Zwischen zwei Balsabrettchen wurde die Rundung dann noch etwas egalisiert.

Bild

Da sich das breitere Streifenende beim dünnsten Kerndraht (Ø 1,5 mm) zwangsläufig etwas zu weit einrundet, wurde das Rinnenteil über einem abgerundeten Plastikstreifen (5 mm x 1,5 mm) nochmals egalisiert, um einen U-förmigen Querschnitt zu erhalten.

Bild

Bild

Hier kann man das Gefälle der Rinne schon ganz gut erkennen.

Bild

Und hier sieht man die Rinne-3 in der Seitenansicht mit dem vorbereiteten Fallrohr, das in der Bay 16 ansetzt und in das senkrechte Fallrohr am Ende der Bay 17 einmündet.

Bild

Bild

Nach dieser gelungenen Probe kann ich jetzt auch die endgültige Rinne-3 aus der Alu-Folie (0,1 mm) herstellen. Bild

Die Rinne-2 wird dann in analoger Weise, aber diesmal gleich aus einem Alu-Streifen 99 mm x 5 mm geformt, da ihre Höhe über die gesamte Länge gleich ist.
Das war's zunächst mal wieder, und Danke für Euer anhaltendes Interesse. Bild



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Manfred

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 Betreff des Beitrags: Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
BeitragVerfasst: 12.07.2017, 14:19 
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Hallo Freunde,

es geht weiter mit den Rinnen. Bild

Dass die Testergebnisse mit den kurzen Rinnenteilen schon recht vielversprechend waren, muss ja noch nichts besagen, denn ob die Einrundung der längeren Rinnen aus dem 0,1 mm Alu-Blech ebenso glatt verlaufen würde, müsste sich erst noch zeigen. Bild

Zunächst wurde noch einmal die kurze Rinne 3 am Ende der Side 2 (Bay 18) zugeschnitten und deren Öffnung für das Fallrohr gestanzt,

Bild

und ebenso die Streifen für die Rinne 2 und Rinne 1 (unten).

Bild

Die Abmessungen hatte ich anhand dieses Fotos von der MLP-3 ermittelt, weil dieses Bild nahezu keine Verzerrungen aufweist und dem Aufbau der MLP-2 entsprechen sollte. Bild

Bild
Quelle: Library of Congress

Die Rinne 2 beginnt demnach am Ende der Bay 16 unmittelbar hinter der dortigen Strebe und reicht bis zur Mitte der Bay 11.

Bild

Und dann wollte ich eigentlich mit der Ausformung der Rinnenrundungen beginnen, Bild aber vorher hatte ich doch noch einmal die Aufteilung der Rinnen sowie die Lage des Kastens mit der Feuerlösch-Schlauchtrommel (Fire Hose Reel) mit den Bildern von der MLP-2 aus der Sammlung von John Duncan verglichen und traute plötzlich meinen Augen nicht. Bild
Denn wie man auf diesem schon bekannten Bild sehen kann, Bild reicht die Rinne 2 bis ans Ende der Bay 11, Bild

Bild
Quelle: apollosaturn.com (John Duncan)

und muss demnach etwas länger sein als meine bereits zugeschnittene Rinne, nämlich 107 mm anstatt 99 mm. Nur gut, dass ich nochmal einmal verglichen hatte. Bild

Bild

Also musste eine neue Rinne 2 her, was schnell erledigt war. Bild

Bild

Und nun konnte die schrittweise Runderei der Teile endlich losgehen,

Bild

zunächst wieder mit dem kurzen Rinnenteil bis zur unteren Nut, und anschließend mit dem längeren Teil,

Bild

Bild

was sich bis zur Rundung in der letzten Nut auch noch relativ gut machen ließ, obwohl es günstiger wäre, wenn das Rolling Set etwas breiter wäre. Bild

Bild

Danach wurde das kurze Stück schrittweise weiter eingerundet, zunächst auf dem Schaumstoffstreifen,

Bild

und anschließend zwischen den Balsa-Brettchen bis zum Kerndurchmesser von 1,5 mm.

Bild

Die weitere Einrundung der längeren Rinne war dann schon etwas schwieriger, weil sie länger ist als die Kerndrähte, was insbesondere auf dem Schaumstoffstreifen zu unschönen Knickstellen geführt hat, die man jedoch tunlichst vermeiden sollte, da sie sich nur schwierig bzw. kaum wieder beseitigen lassen. Bild

Deshalb habe ich es dann auf der Schneidmatte probiert, wozu man aber eine feste Einspannung braucht, um mit den Balsa-Brettchen von beiden Seiten drücken zu können, was aber auch nicht so richtig funktioniert hat.

Bild

Danach habe ich die Rinne wieder etwas aufgeweitet und alles mit einem längeren Kunststoffprofil noch einmal versucht, nur ist der Kunststoff natürlich nicht steif genug,

Bild

weshalb ich erst mal aufgehört habe. Bild
Aber aufgeben werde ich deshalb natürlich nicht gleich, Bild sondern werde es mit längeren Kerndrähten noch einmal probieren, wozu Ihr schon mal die Daumen drücken könnt, wenn ich bitten darf. Bild
Vielleicht hat ja einer von Euch noch einen gescheiten Tipp für mich. Bild



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 Betreff des Beitrags: Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
BeitragVerfasst: 13.07.2017, 00:21 
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da bin ich schon wieder, aber leider mit dem bisherigen Tiefpunkt meiner Rinnen-Verbiegerei ... Bild

Bild

Und, was sagt man dazu? Bild

Da habe ich mir gerade einen längeren Ms-Kerndraht (Ø 2,0 mm) abgesägt und wollte damit nochmals versuchen, die entstandenen Dellen zu glätten, aber ein inzwischen bei der mehrfachen Bearbeitung des gewölbten Streifens entstandener Längsknick war dann wohl doch zu viel des Guten für das dünne Blechle, der dadurch schlicht und ergreifend zu sehr ermüdet war und leider gebrochen ist ... Bild

Und, was lehrt und das? Bild

Unnötiges Hin-und-her-Biegen sollte tunlichst vermieden und schrittweise immer nur in einer Richtung gerundet werden, was ich nun frohen Mutes mit längeren Kerndrähten und einem neuen Streifen nochmals versuchen werde. Bild



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da mir die Sache nicht aus dem Kopf geht, bin ich ständig am Grübeln, wie man diesen Rinnen doch noch beikommen kann. Bild
Und dann kam mir heute Abend bei einem kühlen Hefeweizen Bild beim Griechen die Idee, Bild dass ich ja seinerzeit bei meinen allerersten Versuchen zum Bau der Rinnen das kleinste verfügbare Styrene-Halbrohr (Ø 3,0 mm), hier links im Bild, verwendet hatte, was allerdings für meinen 1:160er Maßstab zu groß war und deshalb schnell zur Seite gelegt wurde. Bild

Bild

Aber dieses Halbrohr könnte zumindest für die weitere Ausformung der Rundung mit dem 1,5 mm Kerndraht nach der letzten Nut im Set eine geeignete Auflage sein,

Bild

die auch für die längeren Rinnenteile lang genug wäre, Bild was ich nun mal ausprobieren werde. Bild



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 Betreff des Beitrags: Re: Space Shuttle Launch Pad 39A mit Challenger STS-6
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Dir ist aber schon klar, dass du mehr Details an die Regenrinne "verschwendest", wie manch anderer für ein ganzes Projekt? :ja: :lach:

Aber was soll man sagen? Sieht wieder recht genial aus... :respekt:



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Sollte in einem Beitrag ein Bild fehlen, auf meiner Modellbauseite solltet ihr es wieder finden!
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